Israel 26.09.-08.10.2010

An einem Sonntagmorgen in der Früh starteten wir zu unserem 2. großen Höhepunkt des Jahres. Es ging auf eine 13-tägige Pilger- und Studienreise ins Heilige Land nach Israel. Nach einem knapp 4-stündigen Flug von Frankfurt nach Tel Aviv landeten wir in einer komplett anderen Welt. Die ersten 6 Nächte verbrachten wir im Vatikanischen Gästehaus “Notre Dame de Jerusalem”.

Am nächsten Morgen begann das umfangreiche und anstrengende Programm mit einem Besuch des Hadassah-Hospitals mit den berühmten Synagogen-Fenstern von Marc Chagall. Nach einem Abstecher nach Ein Karem ging es nach Bethlehem, wo wir das Baby Hospital der Caritas besuchten. Höhepunkt des Tages war die Geburtskirche mit der Geburtsgrotte. Die Rückfahrt durch die von den Israelis errichtete 8-m-hohe Mauer war schon sehr bedrückend zumal auch noch israelische Soldaten mit Maschinengewehr im Anschlag unseren Bus kontrollierten.
Der nächste Tag brachte uns zum Ölberg mit der Vater-unser Kirche, der Dominus Flevit-Kapelle, dem Garten Gethsemane und der Mariengrabkirche. Durch das Stephanstor (auch Löwentor) gelangten wir zur Annakirche mit den Bethesda Teichen. Nach einem Gang über die Via Dolorosa kamen wir zur Grabeskirche hier war der Andrang so stark, dass wir auf eine Besichtung der Grabesgrotte verzichteten.

Nach einer Fahrt durch die Judäische Wüste erreichten wir nach Qumran, wo die berühmten Schriftrollen gefunden wurden. Am Jordan begaben wir uns zur Taufstelle Christi und gelangten anschließend nach Jericho.
Am darauf folgenden Tag wurde an der Klagemauer das Bar Mitzwar Fest gefeiert, an dem die Jugendlichen zum ersten Mal aus der Tora-Rolle vorbeten durften. Unser Besichtigungsprogramm brachte uns auf den Tempelberg mit der Al Aqsa Moschee und dem Felsentempel. Beide durften wir leider nicht von innen besichtigen.

Weiter führte uns der Weg zur Dormitioabtei und dem Abendmahlsaal, wo wir auf eine singende und tanzende Gruppe Südafrikaer stießen, die uns sofort mit in Ihren Kreis aufnahmen. Ein unvergessliches Erlebnis.
Der nächste Tag führte uns zur Gedenkstätte Yad Vashem und ins Israel-Museum. Nachmittags stand dann noch ein Gang durch das Kidron-Tal mit der Davidsstadt und die Kirche St. Peter vom Hahnenschrei auf unserer Agenda.
Dann hiess es Abschied von Jerusalem und auf in die Negev-Wüste. Die Ruinen von Avdat sowie En Avdad war an diesem Tag unser Ziel.
Nach einer Übernachtung in Arad kamen wir zur Massada-Festung. Nach einem beschwerlichen Aufstieg erschloß sich uns ein imposanter Blick über die Gegend. Den Abstieg machten wir uns leicht und fuhren mit der Seilbahn zurück. Von dort führte uns der Weg über einen Besuch am Toten Meer zum Kibuzz nach Lavi, wo wir die restlichen Nächte unserer Fahrt verbrachten.

Von dort aus starteten wir am nächsten Morgen nach Tiberias und unternahmen eine Bootsfahrt über den See Genezareth nach Tabgha, wo wir an der Brotvermehrungskirche eine hl. Messe mit Blick auf den See Genezareth feierten. Später standen noch die Primatskapelle sowie die Stadt Kapernaum auf dem Programm.
Nach Bet Alpha (bekannte Mosaike) und Bet Shean (ehem. Hauptstadt von Galiläa) stand noch die Ruinenstadt Zipporis, Kana mit der Stelle des 1. Wunder Jesu, die alte Kreuzfahrerstadt Akko, die Golanhöhen mit Caesarea Philippi sowie die Festung Nimrod auf unserem Besichtigungsprogramm.

Am letzten Tag, quasi auf der Durchreise zum Flughafen, besuchten wir noch die ehem. Provinzhauptstadt Caesarea Maritima mit ihren Ausgrabungen.
Dann nach 13 sehr heißen und anstrengenden Tagen ging unsere schöne und interessante Reise zu Ende.
Danken möchten ich unserer Reiselführerin Chefzi, den geistlichen Begleitern Pfarrer Cuck und Andreas Mauritz sowie Herrn Könen für die Reiseleitung.
Weitere Bilder (auch zum Download) sind unter “Galerie” zu finden.

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